Unsere Bewertungskriterien

Zugegeben: Unsere Anforderungen in puncto nachhaltige Gastronomie sind anspruchsvoll. Wir erwarten nachvollziehbare, messbare Taten und keine simplen Absichtsbekundungen. Nur das macht Sie glaubwürdig und schafft Vertrauen bei Ihren Gästen.

Um das nachhaltige Engagement eines gastronomischen Betriebes bewerten zu können, haben wir gemeinsam mit Fachleuten aus Umweltschutz, Gastronomie und Ernährungswissenschaft Kriterien entwickelt, die sich am Standard der britischen SRA (Sustainable Restaurant Association) orientieren. Wer diese Kriterien in einem bestimmten Umfang (mind. 50 %) erfüllt, kann die Aufnahme als Mitglied der Greentable-Initiative beantragen und erhält das  Greentable-Siegel ‚Nachhaltige Gastronomie‘. 

Dabei legen wir großen Wert auf Transparenz. Damit Sie wissen, was wir & Ihre Gäste von Ihnen erwarten können, haben wir unsere Kriterien hier für Sie zusammengefasst.

Unsere 14 Bewertungsfelder

14 Key areas

Beschaffung

Lokal & Saisonal – Die Verwendung lokaler und saisonaler Produkte fördert regionale Wirtschaftskreisläufe und reduziert Transportkosten und Umweltauswirkungen des Verkehrs.

Nachhaltige Fleisch- & Milchprodukte – Bekämpfung von Tierquälerei und Umweltschäden durch den Kauf nachhaltiger Fleisch- und Milchprodukte.

Umweltverträgliche Landwirtschaft – Einkauf bei Erzeugern, die sich in einem hohen Maß dem Umweltschutz und der Biodiversität verpflichten.

Nachhaltiger Fisch – Nachhaltig gefangener Fisch dient dazu, die Zukunft der Fischbestände und die Meeresumwelt zu schützen.

Fairer Handel – Der Kauf fair gehandelter Produkte ermöglicht den Bauern in den Entwicklungsländern den Zugang zu einem fairen und gerechten Handelssystem.

Gesellschaft

Faire Behandlung der Mitarbeiter – Chancengleichheit, Schulung und klare Richtlinien sorgen für zufriedene und produktive Mitarbeiter.

Gesunde Ernährung – Angebot von ausgewogenen Menüvarianten, angemessene Portionen und gesunden Kochverfahren, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.

Verantwortungsvolles Marketing – Klare Kommunikation zum Kunden, z. B. über die Umweltmaßnahmen und die Herkunft der Zutaten.

Gesellschaftliches Engagement – Einbringen in die lokale Gemeinschaft und Unterstützung von Schulen und Wohltätigkeitsorganisationen.

Umwelt

Lieferkette – Berücksichtigung der sozialen und ökologischen Auswirkungen der Lieferanten-Transportwege.

Abfallwirtschaft – Überwachung und Reduzierung von Abfällen, insbesondere Lebensmittelabfälle.

Betriebsmittel – Nutzung von nachhaltigen Ressourcen, um die Abfallmenge zu reduzieren, die deponiert werden muss.

Energieeffizienz – Verbesserung der Energieeffizienz, um Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu schützen und Kosten zu senken.

Wassersparen – Überwachung des Wasserverbrauchs, um Geld zu sparen und die Umweltbelastung zu reduzieren.