MealSaver, ein Berliner Startup, hat sich auf die Fahnen geschrieben, gegen Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie vorzugehen – und zwar mit der MealSaver-App und jeder kann helfen!

Das bedeutet nicht, dass man ab jetzt den Teller im Restaurant immer aufessen muss, auch wenn der Magen bereits spannt. Es geht vielmehr um das große Ganze, bei dem man helfen kannt und sich die MealSaver-App runterlädt. Warum mitmachen? Weil es in den Restaurants der Welt essentechnisch ziemlich düster aussieht. Laut einer Studie der FAO entstehen 40% der Lebensmittelabfälle weltweit im Handel und der Gastronomie. Wenn man sich überlegt, dass es 1,3 Milliarden Tonnen an Lebensmittelabfällen jedes Jahr gibt, dann ist das ziemlich viel. Gründe dafür, dass so viel Essen weggeworfen wird, gibt es viele. Meist wird zu viel produziert, die Portionen sind zu groß (und man schafft seinen Teller eben nicht) oder man findet, dass Aussehen und die Frische der Produkte „visuell beeinträchtigt“ sind. Sprich, die Lebensmittel sehen einfach nicht mehr perfekt aus, auch wenn sie noch schmecken.

Aber es ist nicht nur die Verschwendung, die MealSaver gern verhindern will. Denn die Lebensmittel werden hergestellt, transportiert und zubereitet. was viele Ressourcen verbraucht. Vor dem Hintergrund, dass ein Drittel der produzierten Lebensmittel für den menschlichen Verzehr weltweit nicht gegessen werden (vgl. FAO, Food and Agriculture Organization of the United Nations), könnte man viele Ressourcen schonen, wenn man nur das herstellen würde, was auch wirklich konsumiert wird. Zudem „kostet“ uns auch die Entsorgung der verschwendeten Lebensmittel. Es entstehen dabei vor allem klimaschädliche Treibhausgasemissionen wie Kohlenstoffdioxid und Methan, die – Stichwort Klimawandel –  den Treibhauseffekt nur noch verstärken.

Da wir allerdings nicht auf einmal alle All you can eat-Buffets der Welt verbieten können, wurde die MealSaver-App entwickelt. Denn bereits allein in Deutschland fallen laut einer Studie der Universität Stuttgart eine Millionen Tonnen an Lebensmittelabfällen in der Gastronomie an. MealSaver will genau dort ansetzen und versuchen, Essen, das übrig bleibt, zu retten. Per App kann wirklich jeder Einzelne helfen, an dem Problem zu arbeiten.

MealSaver App

Die MealSaver-App: Preiswert essen und damit die Umwelt retten.

Die Idee ist einfach und das Ergebnis schmeckt auch noch. Auch für den Gastronomen lohnt es sich, mitzumachen: Übrig gebliebene Speisen werden in die App eingestellt – Preis und Abholzeit bestimmen bestimmt der Gastronom. MealSaver-Nutzer zahlen ihr Essen per App und holen es zum vereinbarten Zeitpunkt ab. Das generiert zusätzlichen Umsatz und spart Entsorgungsgebühren. Und ganz nebenbei wird die Umwelt durch weniger Abfälle geschont. Und letztendlich hilft jede über MealSaver bestellte Box das Gesamtproblem ein kleines bisschen zu verringern.

Mit der MealSaver-App schließt man sich somit einer wachsenden Bewegung an, die die Wertschätzung von Nahrungsmitteln verteidigt und stärkt. Es gilt schließlich darüber nachzudenken, wie zukunftsorientierte Ernährung funktioniert. MealSaver verbindet das Kulinarische mit dem Pragmatischen. Et voila: Make a deal, save a meal!

Infos zur App und für Gastronomen, die mitmachen wollen unter https://mealsaver.webflow.io