Trauriger Fakt: Fast 50% der öffentlichen Gebäude in Deutschland sind nicht barrierefrei zugänglich. Darunter befinden sich auch viele Gastronomiebetriebe, und oft sind es nur ein oder zwei Stufen, die den Unterschied zwischen barrierefrei und nicht barrierefrei ausmachen. Wir finden: Zu einem nachhaltigen Konzept gehört auch, sich über das Thema Inklusion Gedanken zu machen. Und es bedarf gar nicht mal so großen Kopfzerbrechens, sondern geht ganz einfach und praktisch mit einer Rampe aus Aluminium, die sich zusammenklappen und bedarfsweise an die Stufen ansetzen lässt: Die „Wheelramp“ hat sich der gemeinnützige Verein Sozialhelden e.V. ausgedacht – mit ihr lassen sich ein oder zwei Stufen (bis 25 cm Gesamthöhe) überbrücken, ohne dass bauliche Maßnahmen nötig würden. Wie es funktioniert, zeigt das folgende Video:

 

Teuer ist das auch nicht: Der Preis für die  120-Zentimeter-Variante liegt bei 179 Euro, die 150-Zentimeter-Version kostet 20 Euro mehr. Damit öffnet sich im Übrigen nicht nur die Tür für Rollstuhlfahrer, sondern auch Menschen, die einen Rollator nutzen – oder einen Kinderwagen schieben! Und so, wie Greentable „seine“ nachhaltigen Betriebe im Restaurantführer bzw. im Lieferantenverzeichnis aufführt, können sich barrierefreie Gastronomien auf Wheelmap.org eintragen lassen, eine international ausgezeichnete Onlinekarte mit rollstuhlgerechten Orten. Das bringt im Zweifelsfalls noch mal ein Plus an Gästen!

www.wheelramp.de
Foto: Andi Weiland / Sozialhelden e.V.